Sender ohne Grenzen

Internetradio: warum WLAN-Radios so beliebt sind

Internetradio ist der schnelle Weg zu mehr Auswahl: Statt nur „was gerade hier über Antenne kommt“ hörst du Programme aus anderen Regionen, Ländern und Genres – oft mit Formaten, die im klassischen Radioprogramm kaum vorkommen.

Internetradio fühlt sich dann gut an, wenn es sich wie normales Radio anfühlt: einschalten, Favorit drücken, läuft. Alles, was dich regelmäßig ausbremst (lange Menüs, zickiges WLAN, Favoriten-Chaos), killt die Freude.

Was Internetradio wirklich ist (ohne Technik-Gelaber)

Ein WLAN-Radio spielt Audio-Streams aus dem Internet ab. Diese Streams kommen direkt vom Sender oder über Verzeichnisse, in denen Sender gelistet sind. Du brauchst keine App, kein Abo und normalerweise auch keinen Rechner – das Gerät macht es selbst. Der Unterschied zu Bluetooth-Lautsprechern ist simpel: Beim Internetradio spielt das Radio, nicht dein Handy. Du kannst das Handy also weglegen, ausmachen oder mitnehmen, ohne dass die Musik stoppt.

Genau deshalb lieben viele Menschen Internetradio als „Küchenradio 2.0“: Es ist immer da, startet schnell, und du kannst mit zwei Klicks von Jazz aus Paris zu einem Nachrichtensender aus Deutschland oder zu einem Nischensender wechseln, den du vorher nicht kanntest.

Das echte Kriterium: alltagstauglich statt nur technisch

Auf dem Papier können viele Geräte Internetradio. In der Praxis trennt sich die Spreu an Kleinigkeiten: Wie schnell ist das Radio im WLAN? Wie zügig findest du Sender? Bleibt ein Stream stabil, auch wenn das WLAN mal kurz „atmet“? Und: Kannst du Favoriten so speichern, dass du sie später wirklich nutzt – oder endet alles in einer endlosen Liste?

Wenn du neu einsteigst, ist ein Kombi-Gerät (WLAN + DAB+ oder WLAN + UKW) oft die stressfreiste Wahl. Warum? Weil du immer einen Plan B hast: Wenn ein Stream gerade nicht verfügbar ist oder dein WLAN am Standort schwächelt, kannst du einfach auf DAB+ umschalten und hörst weiter. Das klingt banal – ist aber genau der Punkt, der ein Gerät nach zwei Tagen entweder „selbstverständlich“ oder „nervig“ macht.

Tipp: Stell das Radio am Anfang einmal an den Wunschplatz und teste dort mit dem Handy die WLAN-Qualität. Wenn das Handy dort schon schwankt, ist das Radio nicht schuld – dann hilft Standort oder Mesh.

Unsere Top 3 Geräte für Internetradio

Diese drei Geräte sind nicht „perfekt für alle“, aber sie sind für typische Alltags-Szenarien sehr oft die beste Entscheidung. Und ja: Wir nennen sie hier bewusst mitten im Text, damit du nicht bis ganz unten scrollen musst.

XORO DAB WLAN Internet Radio
Platz 1

XORO DAB + WLAN

Allround · sehr gute Bewertungen

Für die meisten ist Platz 1 die „einfach kaufen und gut“-Wahl. WLAN für die große Senderwelt, DAB+ als bequemer Backup. Das spart Frust, wenn Streams mal weg sind oder du in einem Raum sitzt, in dem das WLAN nicht konstant stark ist.

KENWOOD CR-ST100S-W Smart-Radio
Platz 2

KENWOOD CR-ST100S-W Smart-Radio

Mehr Leistung · mehr Raumgefühl

Wenn du häufiger bewusst Musik hörst (nicht nur nebenbei), lohnt sich oft ein Gerät mit mehr „Körper“. In größeren Räumen wirkt das entspannter, weil du nicht so hoch drehen musst und Sprache trotzdem klar bleibt.

TechniSat VIOLA 2 C IR
Platz 3

TechniSat VIOLA 2 C IR

Kompakt · oft sehr günstig

Platz 3 ist der praktische Mini-Pick: Zweitradio, Schlafzimmer, Büro, Werkbank. Die Bewertungen sind im Schnitt niedriger als bei Platz 1/2, dafür ist es häufig sehr preiswert. Wenn du „klein und reicht“ suchst, kann das genau passen.

Typische Internetradio-Probleme (und schnelle Lösungen)

Stream stoppt / ruckelt: oft WLAN-Qualität am Standort. Test: Handy dort hinlegen, wenn es schon schwankt, hilft Mesh oder Standortwechsel.
Sender „verschwindet“: Streams ändern sich manchmal. Dann ist ein Gerät mit DAB+ oder UKW als Ausweichweg Gold wert.
Menü zu langsam: Nutze Favoriten konsequent. Internetradio macht erst richtig Spaß, wenn du nicht jedes Mal neu suchen musst.

Wenn du dich gerade fragst, was für dich besser ist: DAB+ ist „klassischer Komfort“, Internetradio ist „maximale Auswahl“. Und eine Kombi spart dir meistens die nervigen Randfälle.

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